Peníscola zwischen Festung, Strand und Natur
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Foto: Daniel VILLAFRUELA via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Peníscola verbindet eine auf Fels liegende Stadt mit markanter Festung, maritimer Geschichte und langen Stränden. Das Castillo de Peñíscola wurde im 13. Jahrhundert von den Templerrittern erbaut. Im 15. Jahrhundert wurde es während seines Exils zur Residenz von Papst Benedikt XIII., der als Papa Luna bekannt ist. Wenn Sie die Anlage selbstgeführt besuchen, steht Ihnen ein kostenloser Audioguide zum Herunterladen zur Verfügung. Das Museu de la Mar wurde 1996 restauriert, um das maritime und kulturelle Erbe von Peníscola zu bewahren und auszustellen. Auch der Bufador prägt den Ort: Der natürliche Tunnel im Fels, auf dem die Stadt Peníscola liegt, verbindet sich mit dem Meer.
Historische Wege durch die Altstadt
Die Capella de Santa Anna gehört zu den markantesten Kapellen der Altstadt; jedes Jahr am 26. Juli wird dort eine Messe zu Ehren der heiligen Anna gefeiert. Die Església parroquial de Santa Maria hat ihren Ursprung im 13. Jahrhundert, besitzt ein romanisches Portal und wurde nach einem Brand in der Mitte des 14. Jahrhunderts wiederaufgebaut. Das Portal de Sant Pere wurde 1411 im Auftrag von Benedikt XIII. als neuer Seezugang zur befestigten Stadt errichtet und trägt das Wappen von Papa Luna. Das Portal Fosc war bis zum 18. Jahrhundert der einzige Landzugang zur Festung; seine Rampe wird von einer Renaissance-Stadtmauer eingefasst, die im letzten Viertel des 16. Jahrhunderts errichtet wurde. Die vollständig mit Muscheln bedeckte Fassade der Casa de las Conchas gilt als sehenswerter Halt für Besucher von Peníscola.
Strände mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Die Playa Norte ist ein fünf Kilometer langer Strand mit feinem, goldenem Sand und Blick auf das Castillo del Papa Luna. Entlang der Playa Norte verläuft eine lange Strandpromenade mit zahlreichen Restaurants; außerdem fährt dort ein Touristenzug. An der Playa Sur sind Aktivitäten wie Segeln, Tauchen, Windsurfen und Kanufahren möglich. Der Faro de Peñíscola stammt in seiner heutigen Form aus dem Jahr 1892; sein Licht reicht 35 Meilen (65 km) weit.
Naturpark, Buchten und Wege
Der Parque Natural de la Sierra de Irta ist eine geschützte Landschaft mit einer Fläche von 7.743 Hektar und einem zwölf Kilometer langen Abschnitt unbebauter Küste. Besucher sollen dort die ausgeschilderten Wege und Pfade benutzen und in den dafür vorgesehenen Bereichen parken. Vorbereitete Radrouten richten sich an Anfänger und fortgeschrittene Radfahrer; zusätzlich gibt es fünf kreisförmige Wanderwege. Der Parque Natural de la Serra d'Irta erstreckt sich auf einer Länge von 15 Kilometern entlang der Südküste von Peñíscola und umfasst 16 natürliche Buchten. Am Pic Campanilles erreicht die Serra d'Irta eine Höhe von 572 Metern; dort vereinen sich Klippen, Buchten und ein artenreiches Meeresökosystem, das größtenteils durch das Meeresschutzgebiet geschützt wird.
Feuchtgebiet, Garten und lokale Geschichten
Das Marjal de Peñíscola ist ein öffentlich zugängliches Feuchtgebiet, das Besucher über Holzstege erkunden können. Es beherbergt eines der letzten Schutzgebiete für die aquatischen Arten Samaruc und Fartet. Der Parque de Artillería dient heute als botanischer Garten mit Palmen, Olivenbäumen, Lavendel und einheimischer Flora aus dem Naturpark der Sierra de Irta; von dort bieten sich Blicke auf das Mittelmeer und die Festungsmauern. Das touristische Angebot Peníscola de Cine verbindet Drehorte mit lokalen Produkten zu einem besonderen Besuchserlebnis.
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