Vall d’Alba: Wasserwege, Kulturerbe und Wege im Hinterland

File:Vall d'Alba 02.JPG File:Vall d'Alba 02.JPG Foto: 19Tarrestnom65 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Vall d’Alba eignet sich für Landtourismus und Spaziergänge, verbindet dabei jedoch mehr als ruhige Wege durch die Landschaft. Zwischen historischen Wasserbauwerken, kleinen Museen, Aussichtspunkten und ausgeschilderten Routen entsteht ein vielseitiges Ziel für Sie, wenn Sie Kultur und Natur in einem ländlichen Aufenthalt verbinden möchten.

Wasserbau und gewachsenes Kulturerbe

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der traditionellen Nutzung des Wassers. Der Komplex Pozo de la Senieta und norias de la Senieta ist ein ethnologisches Wasserkulturerbe mit einem traditionellen steinernen Brunnen, zwei historischen Wasserrädern und den dazugehörigen Becken. Die Noria del Mas del Gallo zeigt als restauriertes Beispiel der Wasserbauarchitektur ein Becken, einen Waschplatz und ein Bewässerungskanalsystem.

Auch die Molino de la Rambla trägt den Namen Molino de la Pelachana. Sie wurde 1850 neben der Rambla de la Viuda errichtet und besitzt einen in den Fels gehauenen Bewässerungskanal sowie ein an das Gelände angepasstes Becken. Die Sènia del Rosso ist ein restauriertes Wasserrad und in die Route de les Sènies eingebunden. Diese Route vermittelt das landwirtschaftliche Erbe Vall d’Albas zur traditionellen Wasserhebung.

Orte für Geschichte und lokale Einblicke

Im Ortsbild setzt die Iglesia Parroquial de San Juan Bautista einen historischen Akzent. Die Kirche wurde 1902 erbaut und beherbergt wertvolle Altaraufsätze aus Zedernholz. Einen anderen Zugang zur Vergangenheit bietet das Museo Etnológico. Es befindet sich in einem jahrhundertealten, umfassend umgestalteten Gebäude, dessen Sanierung eine der geschichtsträchtigsten Wohnstätten des Ortes wiederhergestellt hat.

Im Museum werden von Einwohnern des Ortes gestiftete Ackergeräte, Küchengegenstände, Möbel, Haushaltstextilien und Kleidung ausgestellt. Dadurch stehen nicht nur einzelne Bauwerke, sondern auch frühere Arbeits- und Lebensbereiche im Mittelpunkt. Zur zeitgenössischeren Kultur gehört der gelbe Stuhl von Vall d’Alba auf der Freiluft-Kunstroute Seven Giant Chairs. In ihn ist ein Mandelbaum eingraviert.

Spaziergänge, Aussicht und unterschiedliche Routen

Die Ermita de San Cristóbal liegt in einer ökologisch bemerkenswerten Landschaft und bietet Ausblicke über Vall d’Alba. Die Ruta de les Muntanyes de la Vall d’Alba umfasst an der Ermita de San Cristòfol einen Aussichtspunkt mit Blick über Vall d’Alba. Für eine längere Unternehmung ist diese ausgeschilderte Route 16,4 Kilometer lang und weist einen mittleren Schwierigkeitsgrad auf.

Die Ruta dels Aljubs ist dagegen eine ausgeschilderte Route von 6,7 Kilometern mit niedrigem Schwierigkeitsgrad. Auf ihr können Sie zahlreiche Zisternen muslimischen Ursprungs besichtigen. Sie wurden von verschiedenen Kulturen zur Nutzung des Grundwassers verwendet; aus einer Zisterne kann Wasser von Hand geschöpft werden. Die 1,12 Kilometer lange Ruta del Arte verläuft innerörtlich, hat einen niedrigen Schwierigkeitsgrad und konzentriert sich auf lokale Sehenswürdigkeiten des 20. und 21. Jahrhunderts.

Je nach Tagesrhythmus können Sie sich auf das Ortsbild, auf Wasserbauwerke oder auf die Landschaft rund um die Aussichtspunkte konzentrieren. Vall d’Alba ist damit besonders interessant, wenn Sie bei der Wahl Ihres Aufenthalts zwischen kulturellen Entdeckungen, kurzen Wegen und einer längeren Route im valencianischen Hinterland abwägen möchten.

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Für Ihre weitere Orientierung können Sie auch Aín, Puebla De Arenoso, Sueras, Altura, Castellón De La Plana, Torre la Sal, Nules und Xilxes entdecken.

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