Xilxes: Strände, Feuchtgebiete und Wege zwischen Küste und Geschichte

Xilxes zeigt eine geschützte Bucht, Küstenfeuchtgebiete, markierte Wege und historische Stätten. Wer ein Hotel in Xilxes sucht, kann die Reiseplanung danach ausrichten, ob Baden mit Kindern, Naturbeobachtung, Spaziergänge oder Ortsgeschichte im Vordergrund stehen.

Strände und besondere Küstenlandschaften

An der Playa Les Cases liegt eine flache, durch eine Wellenbrecheranlage geschützte Bucht, die zum Baden mit Kindern geeignet ist. An der Playa befindet sich ein ausgeschildertes und abgegrenztes Pflanzen-Mikroreservat mit Strandlilien und Silene Cambedesii. Die Playa El Cerezo ist für Besucher mit unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnissen angepasst, mit einem Überlandbus erreichbar und umfasst ein wegen seines ökologischen Werts geschütztes Feuchtgebiet. Die Playa La Marina erstreckt sich über ungefähr einen Kilometer; Dünen, Schilfbestände und Heideflächen prägen ihre Landschaft. Die Playa La Marina weist üblicherweise eine geringe Auslastung auf.

Marjal, Vogelbeobachtung und Rundwege

Die Marjal de Xilxes ist Teil eines Küstenfeuchtgebietskomplexes, der sich über mehrere Kilometer entlang der Küste der Provinz Castellón erstreckt. Sie eignet sich zum Wandern, Radfahren, zur Vogelbeobachtung und zur Naturfotografie. Ein selbstgeführter Vogelbeobachtungsweg in Xilxes ermöglicht der Öffentlichkeit die Beobachtung von Vögeln an strategischen Stellen in unterschiedlichen Lebensräumen und mit zahlreichen Vogelarten. Die Küstendünen von Xilxes beherbergen eine besondere Flora; geschützte Reisfelder und Marjales bieten ansässigen und brütenden Wasservögeln Rückzugsräume. Für einen längeren Spaziergang verbindet die Ruta dels Sentits de Xilxes die Strände Les Cases und El Cerezo auf einem 5,91 Kilometer langen Rundweg; die angegebene Dauer beträgt 1 Stunde und 30 Minuten. Bei den Vestigios bélicos von Xilxes kann ein kleiner Rundweg durch das Bergland mit installierten Erläuterungstafeln und ausgeschildertem Verlauf begangen werden.

Kirche, Kapelle und lokale Tradition

Die Iglesia Parroquial de la Asunción de Nuestra Señora vereint barocke und neoklassizistische Stilmerkmale und wurde Ende des 17. Jahrhunderts erbaut. In ihr befindet sich der Altar des Santísimo Cristo de la Junquera, des Schutzpatrons des Ortes. Die Ermita del Santísimo Cristo de la Junquera wurde im Jahr 2000 an dem Ort wiederaufgebaut, an dem das Christusbild am 18. Januar 1625 gefunden wurde. Eine Romería führt am Sonntag nahe dem 18. Januar von der Pfarrkirche von Xilxes zur Ermita.

Zeugnisse der Ortsgeschichte

Die Font de la Unió war ab 1916 die erste Quelle von Xilxes, die die Einwohner mit Trinkwasser versorgte. Die Einwohner errichteten sie durch finanzielle Beiträge, eigene Arbeitsleistungen und den Einsatz ihrer Zugtiere. Das Antiguo lavadero municipal stammt aus dem Jahr 1924 und wurde zum Wäschewaschen genutzt, bevor in den örtlichen Häusern Trinkwasser eingeführt wurde. Die Necrópolis Cristiana de Xilxes umfasst mittelalterliche Friedhofsreste aus dem 13. bis 18. Jahrhundert. In einem verglasten Bereich sind sechs scheibenförmige Grabstelen zu sehen; außerdem umfasst die Nekropole drei bedeutende Münzensembles sowie Bestattungsobjekte wie Rosenkränze, Medaillen und Kruzifixe.

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