Chóvar zwischen Naturpark, Geschichte und stillen Wegen
File:Iglesia Parroquial de Chóvar (Castellón).jpg
Foto: Juan Emilio Prades Bel via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Chóvar liegt im Naturpark Sierra de Espadán in einem Tal, das durch Rodeno-Gestein und Korkeichen geprägt ist.
Naturraum mit besonderen Einblicken
Zur natürlichen Seite von Chóvar gehört die Höhle Cueva de los Calaricos. In ihrem Inneren weist sie Stalaktiten und Stalagmiten auf. Auch die iberische Siedlung El Rubial gehört zu den von Chóvar aus empfohlenen Besuchszielen.
Chóvar lässt sich zu Fuß erkunden
Für den Besuch von Chóvar empfiehlt sich das Gehen statt der Anfahrt mit dem Auto, da viele Straßen im Ortszentrum für Fahrzeuge nicht zugänglich sind. Bei einer Ortsbesichtigung lässt sich der Fußweg durch das Zentrum als eigener Abschnitt der Tagesplanung vorsehen. Für Ihre Tagesplanung ist außerdem der kommunale Kulturerbeweg interessant: Er beginnt an der Plaza de la Iglesia, führt aus dem Ort hinaus und erreicht nach 100 Metern den Stausee Pantano de Ajuez. Der 100-Meter-Abschnitt kann als kurzer Wegteil zwischen Ortszentrum und Stausee berücksichtigt werden.
Maurisch geprägtes Ortsbild und Bergbaugeschichte
Das unregelmäßige Straßennetz und das Chóvar umgebende Bewässerungssystem spiegeln die muslimische Gründung des Ortes und sein maurisch geprägtes Ortsbild wider. Einen anderen historischen Schwerpunkt bildet der Bereich der Mine „el Socavón“. Dort sind der Mineneingang, Abraum, Schienen und verrostete Förderwagen erhalten. Der Zugang zur Mine ist verboten; die erhaltenen Elemente bleiben daher ein Thema für die Betrachtung des Ortes von außen.
Burgreste und Kirche Santa Ana
Bei den Überresten der Burg von Chóvar handelt es sich um eine von Muslimen errichtete Wachtturm-Anlage. Erhalten sind nur Turmreste. Die Burg ist über einen Weg erreichbar, der etwa 200 Meter vom Ort entfernt liegt. Diese ungefähre Entfernung kann bei einer Ortsbesichtigung als kurzer Wegabschnitt berücksichtigt werden. Im Ortsbild setzt die Kirche Santa Ana einen weiteren geschichtlichen Akzent: Sie wurde im 18. Jahrhundert erbaut und ist der Schutzpatronin von Chóvar geweiht. Ihre Gestaltung folgt im Allgemeinen neoklassischen Prinzipien und weist eine reiche Rokoko-Ornamentik an Gipsstuck-Schnitzarbeiten auf. Kulturinteressierte können dabei Bauzeit und Gestaltungsdetails getrennt beachten.
Festtag im Mai
Das Fest Domingo de la Rosa zu Ehren der Virgen del Rosario findet am ersten Sonntag im Mai statt. Dabei verteilen die Clavarias Rosen an Einwohnerinnen und Einwohner sowie Besucher. Der erste Sonntag im Mai kann daher als fester Termin in einer Reiseplanung vorgemerkt werden.
Eine Unterkunft passend zum Tagesrhythmus wählen
Wenn Sie eine Unterkunft in Chóvar auswählen, ist der Tagesrhythmus des Ortes ein wichtiger Planungsaspekt: Viele Wege im Zentrum sind nicht mit Fahrzeugen zugänglich, während der kommunale Kulturerbeweg an der Plaza de la Iglesia beginnt. Chóvar bietet damit einen Rahmen für Reisepläne, in denen Sie Ortsgeschichte, den Naturpark, El Rubial und Wege aus dem Ort miteinander verbinden möchten.
Weitere Orte für Ihre regionale Orientierung: Les Coves De Vinromà, Ares Del Maestre, La Llosa, El Grau de Moncofa, Vinaròs, Xilxes, Culla und Forcall.
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