Culla zwischen Burgmauern, Masías und Karstlandschaft
Culla verbindet befestigte Ortsgeschichte, erhaltene Altstadtdetails, ländliche Masías und eine markante Karstlandschaft. Das Castillo und der ummauerte Bezirk von Culla sind als Bien de Interés Cultural mit drei nicht konzentrischen Bereichen verbunden. Für Sie entsteht damit ein Ziel, an dem sich Baugeschichte, Landschaft und regionale Küche anhand konkreter Orte und Spezialitäten erschließen lassen.
Castillo, Altstadt und Kirche
Die erhaltenen Mauern und Türme des Castillo von Culla umschließen die mittelalterliche christliche Culla. Zu den Ruinen des Castell de Culla gehören der Torre del Frare Pere sowie Mauern und Türme aus dem 13. Jahrhundert. La Presó war ursprünglich der Getreidespeicher des Komturs des Montesa-Ordens und wurde später als Gefängnis genutzt. Für den Besuch von La Presó ist eine vorherige Terminvereinbarung mit dem Rathaus von Culla erforderlich.
Die Häuser in der Altstadt von Culla bewahren Mauerwerk, geneigte Dächer mit maurischen Ziegeln, von Steinblöcken eingefasste Fenster und Balkone mit keramischer Unterseite. Die Iglesia Parroquial del Salvador wurde 1712 geweiht und bewahrt ein gemaltes Triptychon-Retabel von Sant Roc aus dem 16. Jahrhundert.
Das Antiguo Hospital ist ein Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, das 1993 restauriert wurde. Heute wird es als Ausstellungssaal genutzt und beherbergt unter anderem die permanente Ausstellung „Exposición Antigua Aula Escolar“.
Die Vielfalt liegt dabei nicht in einer abstrakten Kulisse, sondern in den Wechseln zwischen befestigtem Bezirk, Altstadthäusern, kirchlicher Kunst und historischen Gebäuden. So können Sie Culla über unterschiedliche konkrete Schauplätze und ihre jeweils eigene Geschichte betrachten.
Masías und geführte Erlebnisse
Viele der mittelalterlichen Masías von Culla sind wegen ihres architektonischen Werts von besonderem Interesse. Mas de la Mezquita bietet ein Erlebnis, das zeigt, wie früher in einer Masía und ihrer Umgebung gelebt wurde. Die Besichtigungen umfassen Felder mit Mandelbäumen, einzigartige Trockensteinbauten und ein altes Haus; eine Option schließt die Verkostung lokaler Produkte ein.
In Culla werden das ganze Jahr über geführte Besichtigungen im Rahmen der Ruta Templaria angeboten. Damit steht neben der eigenständigen Betrachtung einzelner Bauwerke auch ein geführtes Erlebnis mit historischem Schwerpunkt zur Verfügung.
Karstlandschaft und Aussicht
Das raue Klima und die orografischen Bedingungen von Culla prägen Aussichtspunkte, Höhlen und Karstschächte. Vom Mirador del Terrat blickt man über das Gebiet von Culla. Die Carrasca de Culla gilt als monumentaler Baum.
Regionale Küche in Culla
In den Restaurants von Culla wird „olla del Maestrat“ angeboten, ebenso „coca celestial“. Beide Spezialitäten ergänzen die Ortsbesichtigung um einen kulinarischen Zugang zu Culla.
Weitere Orte entdecken
Wenn Sie neben Culla weitere Orte in Ihre regionale Orientierung aufnehmen möchten, finden Sie hier Ballestar, Artana, Almedíjar, Moncófar, Morella, Montanejos, Aín und Cinctorres.
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