Sarratella zwischen Ruta de l'Ermita und Felsbildern

In Sarratella können Sie Ihre Reise an konkreten Weg-, Bau- und Kunstspuren ausrichten. Eine Route liefert feste Eckdaten; Ermitas, Felsbilder und ältere Zeugnisse eröffnen weitere Zugänge. So lässt sich zwischen Bewegung, Architektur und kulturgeschichtlichem Interesse wählen, ohne die einzelnen Ziele zu vermischen.

Wandern mit klaren Eckdaten

Die PR-CV 394 Ruta de l'Ermita beginnt an der Plaça Major. Der Ausgangsbereich Les Fontanelles ist ein Naturgebiet. Die Route hat eine theoretische Gehzeit von 2 Stunden und 45 Minuten und weist 305 Höhenmeter im Aufstieg auf. Diese beiden Werte helfen Ihnen, den zeitlichen und körperlichen Rahmen Ihres Wandertages einzuschätzen. Wer Gehzeit und Aufstieg gemeinsam betrachtet, kann die Wanderung bewusst in einen Tagesrhythmus mit weiteren oder ruhigeren Kulturmomenten einordnen. Der Start an der Plaça Major und der Ausgangsbereich Les Fontanelles liefern zusätzlich konkrete räumliche Anhaltspunkte für die Einteilung des gesamten Wandertages.

Die Ermita de San Juan Nepomuceno

Die Ermita de San Juan Nepomuceno ist ein Komplex mit einer Kapelle, einem Eremitenhaus, einem Ratssaal, einem Stall und Tiergehegen. Die Kapelle hat drei Schiffe, wobei das Mittelschiff breiter ist als die Seitenschiffe. 1985 wurde die Ermita mit Beiträgen der Einwohner von Sarratella restauriert; die Einwohner kümmern sich auch um ihre Reinigung und Instandhaltung. Raumaufteilung, unterschiedliche Funktionen und örtliches Engagement stehen hier nebeneinander. Der Komplex lässt sich dadurch über mehrere konkrete Merkmale betrachten, statt nur über seine äußere Erscheinung.

Architektur und sakrale Ausstattung

Die Ermita de San Miguel folgt außen neoklassizistischen Architekturprinzipien. Ihr Grundriss ist rechteckig und umfasst ein einziges Schiff, vier Joche und ein Presbyterium. Zur kirchlichen Schatzkammer der Ermita gehört ein aus Samt gefertigter Renaissance-Umhang für die Krankenkommunion.

Felsbilder am Abrigo del Barranco de l’Espigolar

Im Abrigo del Barranco de l’Espigolar sind eingravierte Zeichen, Hirsche und weitere Figuren auf acht Felsbildertafeln angeordnet. Dazu kommen schematische menschliche Figuren sowie gemalte Darstellungen der levantinischen Kunst. Der Zugang zur senkrechten Felswand ist sehr schwierig; ein Besuch wird nur erfahrenen Personen empfohlen. Diese Zugangssituation sollten Sie bei Ihrer Planung ebenso berücksichtigen wie die Vielfalt der Motive.

La Serratella zwischen Ofen und Eibe

Der alte Ofen von La Serratella stammt aus dem Mittelalter. Von La Serratella aus führen Routen zu einer tausendjährigen Eibe. Eine Route durch das Gemeindegebiet von La Serratella führt zu ihr; die Eibe gilt als monumentaler Baum in einem kleinen Gebiet mit ursprünglicher Vegetation. Der mittelalterliche Ofen bildet einen historischen Bezug; die Route zur tausendjährigen Eibe führt im Gemeindegebiet in ein kleines Gebiet ursprünglicher Vegetation. Für Ihre Auswahl zwischen Kultur und Natur bietet La Serratella damit zwei klar unterscheidbare Anknüpfungspunkte.

Weitere Orte

Castellfort, Oropesa Del Mar, El Grau de Moncofa, Tírig, La Pobla Tornesa, Palanques, Forcall, Vallat

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Castellon.

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