Llutxent: Naturraum, Klöster und valencianische Geschichte

File:Ermita de Llutxent. Altar.jpg File:Ermita de Llutxent. Altar.jpg Foto: Romang via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Llutxent zeigt seinen Charakter zwischen Naturraum und Baugeschichte besonders deutlich: El Surar steht für geschützte Landschaft, während das Castillo Palacio Señorial und das Monasterio del Corpus Christi historische Akzente setzen. Wege wie die PR-CV 434 und die Festtradition Moros y Cristianos erweitern das Bild.

Naturraum El Surar

El Surar ist ein kommunales Naturgebiet in den Gemeindegebieten von Llutxent und Pinet und beherbergt den südlichsten Korkeichenwald der Comunitat Valenciana. Zugleich ist El Surar als Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung eingestuft. Zwei Flora-Mikroreservate, geschützte Tierarten und endemische Flora gehören zu diesem Schutzraum. Ein Teich bildet dort einen Lebensraum, in dem verschiedene Amphibienarten vorkommen.

Wege durch Landschaft und Kulturerbe

Die PR-CV 434 beginnt an der Plaça Major in Llutxent und verlässt den Ort über den GR-236. Sie führt an der Trockensteinhütte Barraca de pedra seca de Camilo el Xurro vorbei. Ein Abschnitt der PR-CV 434 führt entweder zurück nach Llutxent oder weiter zum El Surar.

Die Route der Klöster umfasst das Monasterio del Corpus Christi in Llutxent. Der Wanderabschnitt des GR-236 auf der Route der Klöster ist mehr als 90 Kilometer lang, beginnt am Bahnhof von Gandia, endet am Bahnhof von Alzira und ist an den öffentlichen Verkehr angebunden.

Baugeschichte im Ortskern

Das Castillo Palacio Señorial ist ein im 14. Jahrhundert errichtetes Baudenkmal im historischen Zentrum von Llutxent und ein Beispiel der valencianischen Gotik. Sein rechteckiger Grundriss umfasst vier Ecktürme, die um einen zentralen Innenhof angeordnet sind.

Der Bau des Monasterio del Corpus Christi in Llutxent begann im Jahr 1422. Um 1475 wurde das Kloster zu einer Universität, an der Kunst und Theologie für Ordensleute gelehrt wurden. Der quadratische Kreuzgang aus dem 18. Jahrhundert besitzt fünf Rundbögen auf Pilastern. Für Besichtigungen des Inneren muss telefonisch ein Termin vereinbart werden.

Kirchen und besondere Ausstattungsstücke

Die Iglesia Parroquial de la Asunción de Nuestra Señora wurde 1868 nach einem Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes erbaut. Sie bewahrt ein Prozessionskreuz aus dem 16. Jahrhundert und eine Ikone des Heiligen Antlitzes. Ihr Glockenturm wurde 1925 ergänzt und ist etwa 30 Meter hoch.

Die Ermita de la Consolación wurde im 18. Jahrhundert erbaut; ihre Ausstattung erzählt vom Wunder der Corporales.

Moros y Cristianos in Llutxent

Die Feier Moros y Cristianos umfasst die Entrada und die Embajadas und besitzt den Status eines Festes von lokalem touristischem Interesse. Die Festtradition ist mit dem Miracle dels Corporales und dem Ort Barranquet de la Sangre verbunden.

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