Siete Aguas zwischen Geschichte, Quellen und Natur

File:Mapa de 1721 de los términos de Siete Aguas, Buñol, Chiva y Macastre - Archivo Reino de Valencia.jpg File:Mapa de 1721 de los términos de Siete Aguas, Buñol, Chiva y Macastre - Archivo Reino de Valencia.jpg Foto: Dorieo via Source, CC BY-SA 3.0

Siete Aguas verbindet historische Spuren mit Quellen, Schluchten und Naturgebieten. Der Rundgang durch das historische Zentrum führt durch mehr als 500 Jahre Geschichte und das ehemalige ummauerte Ortsgebiet. Dazu kommen eine thematische Wanderroute zu Quellen und umliegenden Naturstätten, geologische Formen und Orte, an denen sich Flora und Fauna beobachten lassen. Wer ein Hotel in Siete Aguas sucht, kann die Ortswahl an diesen unterschiedlichen Interessen ausrichten.

Geschichte, die im Ortsbild bleibt

Die Permanente archäologische und historische Sammlung von Siete Aguas umfasst paläontologisches Material vom Sekundärzeitalter bis zum Quartär sowie Kulturgüter aus dem Neolithikum, der Bronzezeit, der iberischen und der römischen Zeit. Didaktische Tafeln erläutern die Epochen. Im Museum sind außerdem Fossilien, iberische Inschriften, alte Maschinen und archäologische Schätze zu sehen.

Die heutige Kirche San Juan Bautista ist ein barocker Sakralbau, dessen Bau 1780 begonnen wurde. Ihr Hauptretabel wurde aus Fotografien des Originals aus dem frühen 18. Jahrhundert rekonstruiert und am 25. Juni 2008 wieder eingesetzt. La Cruz Pairal ist ein Kreuz im spätgotisch-flamboyanten Stil aus dem 15. Jahrhundert. Bis 1851 symbolisierte es die Grenze zwischen den ehemaligen Königreichen Kastilien und Valencia.

Die Puente Real y Concejil über dem Río Suc besitzt einen einzigen Rundbogen und überwindet eine Höhe von 10 Metern. Sie ist ein Zeugnis eines größtenteils verschwundenen oder stark veränderten Ensembles am Camino de Requena, der später zum Camino Real wurde.

Quellen, Ufer und geologische Formen

Die Fuente de la Tejería ist ein Naturgebiet mit See, in dem sich die Flora und Fauna von Berguferlandschaften beobachten lässt. Die Fuente La Vallesa ist ein Erholungsgebiet mit schönen Ausblicken, viel Schatten, einer Quelle, Tischen und Grillstellen; mit dem Auto ist es leicht erreichbar. Im Gebiet El Papán wachsen Uferpflanzen wie Weiden, Buchsbaum, Weißdorn und bodendeckende Pflanzen von Flussuferwiesen.

Im Barranco del Papán gibt es interessante, messerartige geologische Formationen, die sich zum Fotografieren eignen. Im Barranco de Malén sind Gesteinsschichten mit Dinosaurierresten und fossilen Bäumen zu sehen. Außerdem befindet sich dort ein Brutgebiet des Habichtsadlers sowie eine kleine Ginsterkatzenkolonie. An mehreren Stellen gibt es Felsmalereien sowie Siedlungen aus der Bronzezeit und der iberischen Zeit.

Eine Reise mit unterschiedlichen Schwerpunkten planen

Siete Aguas ist über die Autobahn A-3 erreichbar. Regelmäßige Busverbindungen bestehen vom Busbahnhof Valencia und von Requena; außerdem hält dort die Bahnlinie C-3 Valencia–Utiel–Cuenca–Madrid. Für Gruppen von mehr als 10 Personen organisiert die Gemeinde auf vorherige Anfrage geführte Besichtigungen der Quellenroute auf Spanisch und Valencianisch.

La Balsa de los Patos ist ein Teich, der früher zur Wasserspeicherung und vor allem für das angrenzende Waschhaus diente. Die erste Anlage im 12. Jahrhundert gilt als von den Arabern vorgenommen; heute sind dort Enten zu sehen. Zusammen mit den historischen Bauwerken, den Quellengebieten und den Schluchten entsteht ein breites Besuchsspektrum für Aufenthalte, bei denen Sie Kultur, Landschaft und Naturbeobachtung miteinander verbinden möchten.

Weitere Orte für Ihre regionale Orientierung

Für weitere Ortsideen können Sie San Rafael Del Río, Puçol, Palma de Gandía, Alaquas, Benifairó De La Valldigna, L'olleria, Museros und Daimús entdecken.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Valencia.

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