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Jarafuel: Quellen, Kulturerbe und Koniferenpark

Unterkünfte in Jarafuel

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Jarafuel verbindet Landschaft, Ortsgeschichte und das Zürgelbaum-Handwerk. Ineinandergreifende Hügel, Berge, Täler und Flüsse prägen das Landschaftsbild; dazu kommen interessante Quellen, historische Bauwerke, ein botanischer Garten unter freiem Himmel und eine anspruchsvolle Mountainbike-Route. Quellen, historische Bauwerke, der Koniferenpark und die Mountainbike-Route setzen dabei in Jarafuel unterschiedliche Schwerpunkte.

Quellen und Landschaft

Von Jarafuel aus erreicht man Fuente Bella über eine asphaltierte Straße, die etwa 3 km in Richtung Carcelén führt. Fuente Bella befindet sich in einer ausgedehnten, von Kiefern geprägten Naturlandschaft. Dort gibt es Grillstellen, Paella-Grillstellen, Picknickbereiche, Wasserbecken, Brunnen und einen Erholungsbereich.

Fuente del Tobarro liegt etwa einen Kilometer weiter entlang desselben Weges wie Fuente Bella. Der Ort bietet einen Campingbereich, Erholungsbereiche, Brunnen, Teiche, eine Schutzhütte, Toiletten und Duschen. Die ungefähre Entfernungsangabe bleibt dabei die wichtige Orientierung: Fuente del Tobarro befindet sich nicht an einem getrennten Weg, sondern weiter entlang derselben Verbindung wie Fuente Bella.

Kirche, Schloss und Ortsgeschichte

Die Kirche Santa Catalina Mártir ist ein Bauwerk in dorischer Ordnung und wurde 1689 fertiggestellt. Im Inneren besitzt sie sieben Kapellen und zehn Retabel beziehungsweise Altäre. Damit bietet das Gebäude mehrere konkrete Anknüpfungspunkte für eine kulturgeschichtliche Besichtigung: die Bauordnung, das Fertigstellungsjahr und die auffällige Zahl der Kapellen und Altäre.

Das Schloss von Jarafuel ist öffentlich zu besichtigen. Das Castillico gilt in Jarafuel als iberische Siedlung und archäologische Fundstätte. Eine andere Seite des örtlichen Alltags erzählt das öffentliche Waschhaus: Es wurde um 1950 am südlichen Ortsrand neben der Hauptstraße errichtet und zum Waschen von Kleidung genutzt. Zusammen mit der Kirche und dem Schloss wird dadurch sowohl repräsentative Baugeschichte als auch praktische Ortsgeschichte sichtbar.

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Handwerk und botanische Besonderheiten

Das Zürgelbaum-Handwerk in Jarafuel nutzt das leichte, zähe und widerstandsfähige Holz des Baums zur Herstellung bestimmter landwirtschaftlicher Geräte, darunter Heugabeln und Stiele, sowie von Spazierstöcken. Der Werkstoff steht dabei unmittelbar im Mittelpunkt: Seine Eigenschaften erklären, weshalb er für diese unterschiedlichen Gegenstände verwendet wird.

Der Koniferenpark von Jarafuel ist ein mehr als einen Hektar großer botanischer Garten unter freiem Himmel mit zahlreichen Koniferenarten aus aller Welt. Im Park stehen außerdem ein monumentaler Gingko biloba und der sogenannte „Baum der vierzig Schilde“, der aus China stammt. Für Besucher ergibt sich damit ein klar umrissener Natur- und Pflanzenschwerpunkt innerhalb der Ortsbesichtigung.

Eine anspruchsvolle Route für Mountainbiker

Die Centre-BTT-Route 8 „Jarafuel, Muela de Juey y el Castillico“ ist die längste und anspruchsvollste Route des Centre BTT. Sie weist insgesamt 1.200 Höhenmeter und mehr als 600 positive Höhenmeter auf und richtet sich an besonders gut vorbereitete und erfahrene Mountainbiker.

Weitere Ziele für Ihre Reiseplanung: Picanya, Manises, Bolbaite, Mareny de Barraquetes, Beniatjar, L'alcúdia De Crespins, Jaraguas und Albalat de la Ribera.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Valencia.

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