Teresa de Cofrentes: Geschichte, Natur und Radtouren
In Teresa de Cofrentes treffen ein historisches Ortsbild, Naturformen und zwei Radrouten mit verschiedenem Anspruch zusammen.
Historisches Ortsbild
Im historischen Zentrum von Teresa de Cofrentes weist das Straßenlayout mittelalterlich-islamische Züge auf, während die Häuser traditionelle bauliche Merkmale bewahren. Die Iglesia Parroquial Ntra. Sra. de la Asunción wurde ab 1636 errichtet. Nach älteren Überlieferungen steht sie auf den Resten einer zwischen dem 11. und 12. Jahrhundert erbauten Moschee und eines arabischen Platzes. Das Ortsbild verbindet damit sichtbare Bauformen mit einer vielschichtigen Vergangenheit.
Spuren von Geschichte und Handwerk
Auch außerhalb des Kirchenbaus treten konkrete historische Spuren hervor. Das Castillico de Palaz bewahrt die Überreste einer früheren Burg und ihres Bergfrieds; die Anlage gehörte zu einer ehemaligen moriskischen Siedlung namens Palaz. Das Museo Almazara zeigt traditionelle Maschinen, die zur Kaltpressung von Olivenöl verwendet wurden. Eine Ermita in Teresa de Cofrentes wurde am 3. Februar 1702 gesegnet und führt zum Friedhof des Ortes.
Naturformen im Umfeld
Der Pico Caroche ist 1.126 Meter hoch und liegt an der südöstlichen Ecke von Teresa de Cofrentes. Die Sima del Ayatonero gilt als Naturdenkmal und ist über einen ausgeschilderten Weg erreichbar. In der Sima befindet sich ein über 150 Jahre alter Almez-Baum, der im Volksmund den Namen Ayatonero trägt. Die Cueva Negra ist ein etwa 40 Meter langer und 6 Meter tiefer natürlicher Unterstand, der seit prähistorischer Zeit Menschen Schutz bot.
Radtouren mit unterschiedlichem Anspruch
Für Radfahrende stehen zwei klar voneinander unterschiedene Routen im Vordergrund. Die Ruta de los Albares/Nacimiento ist eine leichte Radtour mit wenig Steigung durch Oliven- und Mandelhaine zum Castillico de Palaz. Die Subida a Caroche/Bayart ist eine mittelschwere 30- bis 40-Kilometer-Radtour von etwa sechs Stunden Dauer und kombiniert asphaltierte mit forstwirtschaftlichen Wegen.
Bei der leichten Route gehören die geringe Steigung, der Verlauf durch Oliven- und Mandelhaine und das Ziel Castillico de Palaz zur Ausflugsplanung. Für die Subida a Caroche/Bayart sind dagegen ein Tagesabschnitt von rund sechs Stunden, 30 bis 40 Kilometer sowie der Wechsel zwischen asphaltierten und forstwirtschaftlichen Wegen für die Tagesplanung des Ausflugs zu berücksichtigen.
Ziele in der Umgebung und im weiteren regionalen Umfeld
Das Castillo de Ayora liegt in der Umgebung von Teresa de Cofrentes. Ebenfalls in der Umgebung befinden sich der Berg Rincón del Peñón del Moro und der Gipfel el Caroig. Im weiteren regionalen Umfeld liegen der Gipfel Peñón de los Machos, das Castillo de Almansa, das Museo Batalla de Almansa, der Palace of Condes de Cirat und der Berg Sierra del Mugrón.
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