Náquera: Naturwege, Weitblicke und Ortsgeschichte
Náquera verbindet Natur, Aussicht und Ortsgeschichte. Für Sie stehen kurze Wege, längere Runden und kulturelle Stationen nebeneinander; bei der Unterkunftsentscheidung zählt Ihr bevorzugter Tagesrhythmus.
Wege mit unterschiedlichen Profilen
Die Ruta Satarenya ist etwa 4 km lang, leicht und dauert ungefähr 1 Stunde und 10 Minuten. Die Ruta del Salt PR-CV-329 ist eine 10,53 km lange Rundroute mit niedrigem bis mittlerem Schwierigkeitsgrad und etwa 3 Stunden und 10 Minuten Dauer. Die Ruta Creueta misst 4,2 km, hat mittleren Schwierigkeitsgrad und dauert etwa 1 Stunde und 30 Minuten. Die Ruta Penya Roja ist 1 km lang, leicht und dauert etwa 1 Stunde. Die Fuente del Oro misst 890 Meter, ist leicht und dauert 40 Minuten; aufgrund ihrer Entfernung ist sie für Fahrräder oder Pferde vorgesehen.
Landschaft und Weitblicke
Die Ruta Satarenya durchquert Satarenya, folgt dem gleichnamigen Barranco und beginnt am Paseo de las Delicias an der Straße von Náquera nach Serra. Die Ruta del Salt folgt dem Barranco del Salt und führt auf dem Rückweg in Richtung Náquera. An ihr liegt der Pi del Salt, eine monumentale Kiefer und ein Baum von lokalem Interesse; zudem führt sie zum Aussichtspunkt und Parador de Fenassar mit eindrucksvollen Ausblicken. Die Ruta Creueta erreicht auf dem Berg Pinar La Creueta auf 430 Metern Höhe, von der aus sich weitläufige Ausblicke bieten. Vom Gipfel der Penya Roja reichen die Blicke über die Comarca, den Golf von Valencia, die Ebene von Valencia und die umliegenden Gebirgszüge. Der Aussichtspunkt der Ermita bietet einen Panoramablick auf den Golf von Valencia.
Geschichte im Ortsbild
Am Cabeç Bord sind die Posiciones defensivas Cabeç Bord ein didaktisches Freilichtmuseum der Militärarchitektur des Spanischen Bürgerkriegs. Die Verteidigungsstellungen errichteten die Republikaner Mitte 1938 im Zusammenhang mit der Offensive auf Valencia als vorgeschobenen Stützpunkt im letzten Verteidigungsgürtel zum Schutz der Stadt. Von Náquera aus sind die Trinxeres über den Camí de la Patà mit dem Auto erreichbar; danach führt eine etwa 3 km lange Schotterpiste zu einem Parkplatz, von dem aus der Weg zu Fuß weitergeht.
Im Ortszentrum bewahren enge Gassen den mittelalterlichen Grundriss; mehrere Überreste wurden entdeckt. Die Pfarrkirche Nuestra Señora de la Encarnación hat ihren Ursprung im 18. Jahrhundert und wurde 1757 fertiggestellt. Die heutige Ermita de San Francisco de Asís wurde 1912 errichtet, nach ihrem Einsturz etwa ein Jahrzehnt später wiederaufgebaut und neugotisch gestaltet. Der heutige Calvario wurde zwischen dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert angelegt und umfasst 14 Stationen aus Fliesen und glasierten Dachziegeln. In La Carrasca sind Villen aus dem späten 19. Jahrhundert erhalten: frühe Zweitwohnsitze mit Elementen des Modernismus und teilweise des Art déco.
Besichtigungen und Feste
Das Tourismusbüro von Náquera bietet verschiedene geführte Besichtigungen; eine selbstgeführte Stadtroute erschließt verschiedene Ecken des Ortes. Die Tourist-Info Náquera befindet sich am Paseo de las Delicias 1-B. Zu den Patronatsfesten gehören Liturgien, Feuerwerke, öffentliche Mahlzeiten und Abendessen, Aufführungen, traditionelle Musik und Tänze sowie eine Kostümparade. Náquera hat drei Fallas: Am 18. März gehört eine Kostümparade durch die wichtigsten Straßen dazu. Bei der halbjährlichen Fallas-Feier Ende Oktober gehören Plantà, Umzüge und Cremà zum Programm.
Die unterschiedlichen Streckenprofile und Kulturthemen geben Ihnen Orientierung: Kurze Naturmomente, eine längere Rundroute, Aussicht oder Ortsgeschichte können jeweils andere Schwerpunkte für den Tagesablauf in Náquera setzen.
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