Faura zwischen Kirchenkunst, Bewässerungskanälen und Bergblick
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Foto: Photo: Faura i Sans, M. (18..-19..). Auteur du texte Hijos de José Espasa (Madrid). Auteur du texte
Faura verbindet historische Baukunst mit einer von Bewässerung geprägten Landschaft und Wegen durch die Umgebung. Für Sie entsteht dadurch ein Reiseziel, an dem sich Kultur, Spaziergänge, Radtouren und lokale Feste anhand konkreter Orte erleben lassen. Besonders charakteristisch sind die Spuren verschiedener Epochen: von den Ursprüngen des historischen Zentrums bis zu Kirchenkunst, einem ehemaligen Wachturm und bis heute genutzten Wasserbauwerken.
Kirchenkunst und Baugeschichte in Faura
Das traditionelle historische Zentrum von Faura hat Ursprünge in der arabischen Epoche. Ein bedeutendes Bauwerk ist die Església dels Sants Joans, die im 18. Jahrhundert über einer Kirche aus dem 16. Jahrhundert wiederaufgebaut wurde. Ihr Grundriss hat die Form eines lateinischen Kreuzes mit drei Schiffen und sechs Kapellen. Im Inneren befinden sich 28 Fresken aus dem 18. Jahrhundert von Joaquim Pérez und Josep Camarón Bonanad. Damit bietet die Kirche mehrere konkrete Anknüpfungspunkte für Besucher, die religiöse Architektur und Malerei nicht nur als Kulisse, sondern in ihren baulichen Einzelheiten betrachten möchten.
Der Palast der Herrschaft der Baronie-Grafschaft Faura wurde im 15. Jahrhundert als Wohngebäude errichtet und diente ursprünglich als Wachturm. Das Gebäude ist gotisch; an seiner Fassade ist das Wappen der Familie Vilarrasa erhalten. Ergänzt wird dieses historische Bild durch das alte städtische Waschhaus, das sehr gut erhalten ist. Die einzelnen Bauwerke stehen für unterschiedliche Funktionen und Zeiten und machen Faura zu einem Ort, an dem sich Geschichte über erhaltene Formen, Fassadendetails und frühere Nutzungen erschließen lässt.
Bewässerungslandschaft, Spaziergänge und Wege
Die Landschaft von Faura ist von Bewässerungskanälen durchzogen. Traditionelle hydraulische Infrastrukturen wie Partidores oder Sistars sind weiterhin in Gebrauch. Besucher können zwischen den Feldern von Faura spazieren und dabei diese traditionellen Bewässerungskanäle entdecken. Für eine aktive Erkundung gibt es außerdem Wander- und Radwege sowie Routen, die zum Pico de los Cuervos führen. So lässt sich der Aufenthalt je nach Tagesrhythmus als ruhiger Spaziergang durch die Felder oder als längere Tour mit dem Fahrrad beziehungsweise zu Fuß gestalten.
Vom Pico de los Cuervos bietet sich ein Panoramablick auf das Mittelmeer und die gesamte Küstenebene. Die Route zum Pico de los Cuervos kann an der Einsiedelei Santa Bárbara beginnen. Die Einsiedelei stammt aus dem Jahr 1716 und ist über den Kalvarienberg erreichbar. Diese Verbindung aus historischem Ziel, Routenbeginn an der Einsiedelei Santa Bárbara und weitem Ausblick gibt der Umgebung eine klare Orientierung, ohne dass Sie sich auf ein einziges Besuchsthema festlegen müssen.
Feste und regionale Produkte
Die Festes d’Agost in Faura werden zu Ehren der Mare de Déu d’Agost gefeiert. Zu ihnen gehören Aktivitäten wie Bous al Carrer, Pilota, Volkstänze, Feuerwerk und Kinderspiele. Dadurch sprechen die Festtage unterschiedliche Interessen an und verbinden traditionelle Formen des öffentlichen Lebens mit Angeboten für Familien und neugierige Besucher.
Ein weiterer fester Termin ist die Feria de Faura am 4. Dezember, dem Tag der heiligen Barbara. Auf dieser Feria werden handwerklich hergestellte und gastronomische Produkte verkauft. Wer Faura über seine Geschichte, seine Wege und seine lokalen Veranstaltungen kennenlernen möchte, findet damit mehrere unterschiedliche Anlässe, den Ort zu erkunden.
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