Benagéber: Wege, Natur und Erinnerungsorte

File:Flor de Almendro avisando de la Primavera. Benagéber (Alto Turia, Valencia, Spain, Marzo 2013).jpg File:Flor de Almendro avisando de la Primavera. Benagéber (Alto Turia, Valencia, Spain, Marzo 2013).jpg Foto: Pantanoobenageber via Source, CC BY-SA 3.0

Das Gemeindegebiet von Benagéber erstreckt sich beiderseits des Turia durch Berge und Schluchten; Kiefernwald bedeckt den größten Teil des Gebiets. Das heutige Benagéber wurde um 1950 neben dem ehemaligen Weiler Nieva errichtet. Geradlinige Straßen und weiße Häuser gruppieren sich um einen Platz. Am Stausee von Benagéber wurde das Erholungs- und Campinggebiet Fuente Muñoz eingerichtet.

Wege für unterschiedliche Unternehmungen

Der GR 7 E38 ist eine 26,60 Kilometer lange Strecke von Benagéber nach Chera und mit der Generalitat Valenciana als Träger verbunden. Der PR-CV 114 Los Miradores de la Serranía–La Atalaya ist ein 12,60 Kilometer langer Rundweg mit Start an der Ermita de San Isidro in Benagéber. Die beiden Routen des Projekts Camino del Silencio können zu Fuß und/oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden.

Kiefernwald, Schutzräume und weite Blicke

Der PR-CV 114 führt durch einen dichten Kiefernwald weiter zur Fuente de la Sabina und zum Collado de la Atalaya. Dabei verläuft er durch das Biosphärenreservat Alto Turia sowie durch das Vogelschutzgebiet Alto Turia und Sierra del Negrete. Für den Weg sind keine Qualitätskontrollen ausgewiesen; nach der Homologierung kann es zu Defiziten bei Beschilderung und Instandhaltung gekommen sein, für die der Träger verantwortlich ist.

Der Mirador del Pico Franco verfügt über Picknicktische und bietet Ausblicke auf den Stausee von Benagéber, den Javalambre und Teile der Serranía de Cuenca. Die geringe Lichtverschmutzung im Alto Turia macht ihn zu einem geeigneten Ort, um die Milchstraße, Sternschnuppen und den Mond zu beobachten. Der Regajo-Weg von Charco Negro zur La Pardala ist ein fluvialer Weg, dessen Abschnitte zu Fuß und auf dem Wasser zurückgelegt werden. In der Schlucht wachsen vor allem Aleppo-Kiefern (Pinus halepensis), außerdem reichlich Mastixsträucher (Pistacia lentiscus) und Kermes-Eichen (Quercus coccifera). Die Getreidemühle Molino Harinero de La Pardala wurde im 19. Jahrhundert neben dem Regajo errichtet.

Weiler, Ortsbild und Erinnerung

Der Camino del Silencio ist ein 16 Kilometer langer Erinnerungsweg durch die wichtigsten Weiler im Gemeindegebiet von Benagéber. Er beginnt im Weiler Nieva und führt zum Mirador de Nieva, zu einem Waschhaus und zur Fuente de San Isidro. Der Weg führt außerdem bis zur Muela und zum Weiler Villanueva, wo die Ermita und die Fuente de Santa Ana besichtigt werden können.

Das Benagéber-Museum zeigt hauptsächlich eine historische Ausstellung mit Gegenständen aus dem alten Dorf, das unter dem Wasser des Stausees zurückblieb. Außerdem gibt es eine Kunstausstellung, deren Werke größtenteils aus Wettbewerben der Feria de los Pueblos Amigos hervorgegangen sind, sowie eine neuere paläontologische Ausstellung.

Die Ermita de San Isidro Labrador ist eine Kirche inmitten der Natur. Die Iglesia de la Purísima Concepción befindet sich im Ortszentrum von Benagéber.

Benagéber nach eigenen Schwerpunkten planen

Bei der Entscheidung für ein Hotel in Benagéber können Sie zunächst festlegen, was Ihre Reise prägen soll: Wege durch Kiefernwald und Schutzgebiete, der Erinnerungsweg zu Weilern, Museumsgeschichte, Kirchen oder die Wasserlandschaft am Regajo und am Stausee. So richten Sie Ihre Planung an konkreten Erlebnissen aus, ohne die unterschiedlichen Strecken und Orte zu einer einzigen Erfahrung zusammenzufassen.

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