Espadilla: Geschichte, Wanderwege und Quellen

File:Casa consistorial de Espadilla.jpg File:Casa consistorial de Espadilla.jpg Foto: Millars via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Historischer Kern mit klaren Zeitspuren

Espadilla zeigt seine Geschichte unmittelbar an mehreren markanten Orten. Das traditionelle historische Zentrum, der Núcleo Histórico Tradicional de Espadilla, hat islamische Ursprünge. Die Pfarrkirche Iglesia Parroquial de San Juan Bautista stammt aus dem 18. Jahrhundert. Einen weiteren zeitlichen Akzent setzt die Casa Abadía: Das Gebäude aus dem 17. Jahrhundert beherbergt derzeit das Rathaus. So liegen im Ortsbild unterschiedliche Epochen und heutige Funktionen eng beieinander.

Festung, Calvario und Spazierwege

Über dem Ort steht das Castillo de Espadilla, eine verfallene Festung. Erhalten beziehungsweise zu erkennen sind noch Mauern, die Zisterne und Reste eines Turms. Das Bauwerk liegt etwas mehr als einen Kilometer vom Ortszentrum entfernt und ist über einen ausgeschilderten Weg erreichbar. Für einen kurzen kulturellen Abstecher gehört es damit zu den deutlich umrissenen Zielen rund um den Ortskern.

Auch religiöse Orte prägen die Erkundung. Das Calvario umfasst Stationen mit verschiedenen Darstellungen der Semana Santa. Die Ermita de San Roque ist über einen kurzen, malerischen Spazierweg erreichbar. Ergänzend umfasst der botanische Garten von Espadilla einen Erholungsbereich. Diese Ziele eignen sich für unterschiedliche Tagesrhythmen, ohne dass die historischen und landschaftlichen Eindrücke auf ein einziges Erlebnis reduziert werden müssen.

Die Straße als Teil der Orientierung

Von Castellón aus ist Espadilla über die CV-20 erreichbar. Die CV-20 gehört zu den als Carreteras Singulares des Camino del Cid bezeichneten Straßen und ist die erste von der Comunitat Valenciana katalogisierte Panoramastraße.

Wanderwege mit unterschiedlichen Distanzen

Der Rundwanderweg PR-CV 314 beginnt in der C/ Montico 12 in Espadilla und ist 9,00 km lang. Sein Verlauf führt über den alten Saumpfad zwischen Espadilla und Ayódar oder durch den Barranco de la Piqueta unterhalb des mittelalterlichen Schlosses. Die beiden beschriebenen Wegabschnitte geben der Wanderung einen historischen und landschaftlichen Rahmen.

Eine weitere Möglichkeit ist der PR-CV 386 Camino a la Cueva Negra. Diese Route ist 11,90 km lang, Espadilla dient dabei als Referenzgemeinde. In Richtung Cueva Negra führt außerdem eine Route zwischen verlassenen Masías und Schützengräben aus dem Spanischen Bürgerkrieg hindurch. In der Umgebung gibt es darüber hinaus Wanderwege, Quellen, alte Viehpferche, Masías und Kalköfen.

Höhenzug, Wasser und Quellen

Die Peña Saganta erreicht eine Höhe von 723 Metern. Durch das Gemeindegebiet von Espadilla fließt ein Nebenfluss des Río Mijares. Er bildet ein natürliches Becken, das im Sommer zum Baden genutzt wird. Die Quellen Sastre, Piqueta und Silvia gelten als Quellen mit mineralisch-medizinischen Wässern. Zusammen ergeben diese Orte und Landschaftselemente ein Ziel, an dem sich historische Erkundung, Wandern und Naturbeobachtung miteinander abwägen lassen.

Für die Wahl einer Unterkunft können die geplanten Schwerpunkte den Ausschlag geben: Wer vor allem historische Orte und kurze Wege einplant, orientiert sich an den Zielen im und nahe dem Ortskern. Für längere Wanderungen stehen mit dem PR-CV 314 und dem PR-CV 386 zwei unterschiedlich lange Routen im Mittelpunkt. Wasserstellen, Quellen und die Peña Saganta setzen wiederum eigene Akzente für die Tagesplanung.

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