Tabarca: Zitadelle, Küste und geschütztes Meer

File:Santa Pola–Tabarca glass bottom boat in the port of Santa Pola, Alicante, Spain, 2022 January - 2.jpg File:Santa Pola–Tabarca glass bottom boat in the port of Santa Pola, Alicante, Spain, 2022 January - 2.jpg Foto: Ximonic (Simo Räsänen) via Source, CC BY-SA 4.0

Tabarca verbindet eine ummauerte Zitadelle, markante Küstenformen und einen geschützten Meeresraum. Wenn Sie historische Bauwerke, Naturbeobachtung und Zeit am Wasser miteinander abwägen möchten, finden Sie hier klar unterscheidbare Reiseinteressen auf einer Insel.

Archipel und Küstenformen

Zum Archipel von Illa de Tabarca gehören die Nebeninseln La Cantera, La Galera und La Nao. Die Hauptinsel ist etwa 1.800 Meter lang und bis zu 400 Meter breit. Die Küste von Tabarca besteht aus kleinen, niedrigen Klippen mit Kiesstränden an ihrem Fuß. Der einzige Sandstrand von Tabarca liegt auf der Landenge. Dadurch stehen verschiedene Landschaftsbilder nebeneinander, ohne dass die Insel ihren klaren, überschaubaren Charakter verliert.

Meeresschutzgebiet und Schnorcheln

Die Meeresböden des Meeresschutzgebiets reichen von 0 bis 40 Metern Tiefe und beherbergen gut erhaltene Seegraswiesen aus Posidonia oceanica. Das Tabarquino-Archipel ist als Besonderes Schutzgebiet für Vögel (ZEPA) ausgewiesen. In den klaren Gewässern von Tabarca kann man schnorcheln. Wer den Schwerpunkt auf Natur und Wasser legt, begegnet damit sowohl einem geschützten Lebensraum unter der Meeresoberfläche als auch einem konkreten Erlebnis im Wasser.

Festung und Bauwerke von Nueva Tabarca

Die ummauerte und neu angelegte Zitadelle von Nueva Tabarca wurde im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts unter der Herrschaft Karls III. entworfen und errichtet. Die befestigte Ortschaft Nueva Tabarca hat drei Eingangstore. Die Iglesia de San Pedro y San Pablo besitzt einen rechteckigen Grundriss und ein einschiffiges Langhaus. Zur Bebauung gehört außerdem die Casa del Gobernador mit einem zweigeschossigen Hauptbau und zwei angebauten, jeweils zweigeschossigen Flügeln.

Das ehemalige Lagerhaus der Almadraba ist seit Mai 2004 als Standort des Museums Nueva Tabarca nachweisbar. Zusammen mit der Zitadelle, den Toren, der Kirche und der Casa del Gobernador ergibt sich ein kultureller Schwerpunkt, der sich an konkreten Bauformen und Gebäuden orientiert.

Feste und Museen

Die Fiestas zu Ehren des San Pedro umfassen auf der Insel Tabarca höchstens vier Tage und fallen mit dem Festtag des Schutzpatrons am 29. Juni zusammen. Die Fiestas zu Ehren der Virgen del Carmen umfassen höchstens drei Tage und fallen mit dem Festtag der Schutzpatronin am 16. Juli zusammen. In der näheren Umgebung von Illa de Tabarca befinden sich außerdem das Museum Museo de Isla Tabarca und das Museum El Arco Hacia El Islote La Cantera.

Weitere Orte in der Umgebung

In der Umgebung von Illa de Tabarca liegen die Burg Castillo de Santa Pola, das Museum Barco Museo Esteban Gonzalez, Santa Pola, und der Zoo Acuario Municipal de Santa Pola. In der näheren Umgebung von Illa de Tabarca befindet sich der Strand Platja de Tabarca. Zu den Stränden in der Umgebung von Illa de Tabarca gehören außerdem Calas de Santiago Bernabeu und Playa del Carabasí.

Route und Anreise

Eine Route führt rund um Tabarca und ermöglicht den Blick auf die Küstenlandschaft. Tabarca ist mit dem Boot von Alicante, Santa Pola oder Benidorm aus erreichbar; die Abfahrten verkehren je nach Saison mehr oder weniger regelmäßig. Die Bootsfahrt vom Hafen von Alicante nach Tabarca dauert ungefähr eine Stunde. Die Wahl des Ausgangshafens und die saisonal unterschiedliche Regelmäßigkeit der Abfahrten gehören damit zur praktischen Reiseplanung rund um das Inselziel.

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