Jávea entdecken: Küste, Natur und Kultur

File:Jávea, España, 2014-07-01, DD 04.JPG File:Jávea, España, 2014-07-01, DD 04.JPG Foto: Diego Delso via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Jávea ist ein Reiseziel für Sie, wenn Sie Küstenlandschaften, Naturerlebnisse und valencianische Kultur miteinander verbinden möchten. Zwischen geschützten Naturräumen, Aussichtspunkten, Buchten und historischen Bauwerken entsteht ein vielseitiges Programm, das sich je nach Reiseart mit dem Auto, zu Fuß oder auf dem Fahrrad erkunden lässt.

Naturraum zwischen Montgó und Granadella

Der Parque Natural del Montgó liegt zwischen den Gemeindegebieten von Dénia und Xàbia, umfasst derzeit 2.117,68 Hektar und erreicht am höchsten Punkt 753 Meter Höhe. Im Mai 1987 erklärte ihn die valencianische Regierung zum Naturpark. An der Südküste von Xàbia liegt der Parque forestal de la Granadella mit annähernd 700 Hektar. Dort kommen das iberisch-levantinische Endemitengewächs Centaura sowie Orchideen vor; die meisten Orchideen gelten im valencianischen Raum als selten.

Die Landschaft lässt sich auf unterschiedlichen Wegen erleben. Der PR CV-354 verläuft auf 13,6 Kilometern am Rand des kommunalen Naturraums La Granadella und verfügt über zwei Abkürzungsvarianten. Die Wanderroute zum Castell de la Granadella beginnt am Parkplatz der Cala Granadella. Von der Cala aus ist die kleine Küstenbefestigung über den PR CV-354 erreichbar; die angegebene Gehzeit beträgt 90 Minuten. Das Castell stammt aus dem 18. Jahrhundert, ist hufeisenförmig angelegt und war Teil des Verteidigungssystems der valencianischen Küste.

Küstenwege, Buchten und Meer

Für Ausblicke entlang der Küste bietet sich die Ruta de los Miradores de Xàbia mit 15 Aussichtspunkten an. Die Ruta de los Miradores de Jávea kann mit dem Auto befahren oder in Abschnitte aufgeteilt werden, die sich über mehrere Tage erkunden lassen. Die Cala Barraca erreichen Sie mit dem Auto über die Straße zum Cabo de la Nao oder zu Fuß vom Mirador de la Cruz del Portitxol aus.

Rund um das Cap de Sant Antoni wurde im November 1993 ein Meeresreservat eingerichtet. Das Tauchen im Reserva Marina del Cap de Sant Antoni ist eingeschränkt und reglementiert. Die Cala Barraca wird zum Gerätetauchen empfohlen, während die gegenüber der gleichnamigen Cala gelegene Isla del Portitxol zum Schnorcheln und Tauchen aufgesucht wird und natürlichen sowie archäologischen Wert besitzt. Eine geführte Kajakroute mit einem Halt zum Schnorcheln startet an der Cala Granadella und führt zu Buchten und Höhlen mit kristallklarem Wasser.

Geschichte und Kultur in Xàbia

Das Museo Arqueológico y Etnográfico Soler Blasco befindet sich im Palast von Antoni Banyuls. Der Palast wurde in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts errichtet und besitzt eine Fassade aus Tosca-Stein sowie Porxens im Obergeschoss. Das Obergeschoss des Museums ist der Unterwasserarchäologie gewidmet und zeigt eine umfangreiche Sammlung von Funden aus dem Küstengebiet von Xàbia. Die Casa del Cable wurde 1860 als Telegrafenstation errichtet, die die Iberische Halbinsel über ein Unterseekabel mit Ibiza verband; nach ihrer Renovierung beherbergt sie derzeit Ausstellungsräume.

Die Iglesia Parroquial de San Bartolomé Apóstol ist eine befestigte Kirche in Jávea. Ihr Bau begann im frühen 16. Jahrhundert auf den Überresten älterer mittelalterlicher Bauwerke. Historisch erfüllte sie sowohl religiöse Aufgaben für die Bevölkerung als auch eine Verteidigungsfunktion gegen Angriffe berberischer Korsaren. Zu den kulturellen Ereignissen gehören Moros y Cristianos in der dritten Juliwoche in Duanes de la Mar mit Umzügen maurischer und christlicher Gruppen sowie szenischen Darstellungen historischer Ereignisse.

Regionale Eindrücke und passende Planung

Im Mercat Municipal de Xàbia sind regionale Produkte wie Pökelfisch und andere Salzprodukte, Käse, Honig, Mistela sowie frischer Fisch und frische Meeresfrüchte aus der Fischhalle erhältlich. Im Hafen von Xàbia gelten die Ankunft der Fischerboote und die Fischauktion in der Lonja als wichtige Besuchsanreize. Mehrere Fahrradrouten führen durch landschaftlich reizvolle Gebiete zu Sehenswürdigkeiten wie den Aussichtspunkten und dem Parque Natural del Montgó.

Bei der Wahl Ihrer Unterkunft können Sie deshalb Ihre geplanten Wege und Interessen berücksichtigen: Küstenrouten und Buchten, Naturpfade, historische Bauwerke oder regionale Küche setzen jeweils andere Schwerpunkte. Für eine weitere Ortsrecherche können Sie auch Costa Nova öffnen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alicante.

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