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Lorcha zwischen Serpis-Landschaft und Kulturerbe

Unterkünfte in Lorcha

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Lorcha zwischen Serpis-Landschaft und Kulturerbe

Lorcha führt kurze Ortswege, historische Bauwerke und geschützte Landschaften zusammen. Für Besucher, die Wanderungen mit Ortsgeschichte verbinden möchten, liegen hier mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte: vom einfachen Spazierweg durch den Ort bis zu längeren Wander- und Radstrecken im kommunalen Routennetz.

Wandern und Radfahren nach Streckenart

Das kommunale Routennetz von Lorcha umfasst die Wanderwege 1 bis 6, die Mountainbike- oder längeren Wanderstrecken 7 bis 10 sowie die Fernradwege oder mehrtägigen Wanderrouten 11 bis 17. Diese Einteilung macht die Bandbreite der Routen sichtbar und hilft Ihnen, bei der Reiseplanung zwischen einem kurzen Spaziergang, einer ausgedehnteren Wanderung und einer längeren Rad- oder Mehrtagestour zu unterscheiden.

Die Route 1 „El pueblo de Lorcha“ ist ein einfacher, 1,8 Kilometer langer Spazierweg. Sie beginnt und endet im Park La Cova, führt an Spielplätzen vorbei und passiert die Kirche Santa María Magdalena. Damit verbindet dieser Weg mehrere konkrete Stationen des Ortes in einem kurzen Rundkurs.

Serpis, Schlucht und geschützte Natur

Die geschützte Landschaft des Serpis umfasst 12.730 Hektar und gehört seit 2007 zum System der geschützten Naturräume der Valencianischen Gemeinschaft. Der Fluss Serpis umfließt die Schlucht Barranco del Infierno und bietet im Raum Lorcha Lebensraum für eine interessante Biodiversität. So begegnen Ihnen in der Ortsumgebung Flusslandschaft, Schlucht und Naturraum als eigenständige Themen.

Auch die Sierra de la Safor prägt diesen Naturbezug. Sie umfasst 3.514 Hektar und ist wegen ihres Beitrags zur Erhaltung natürlicher Lebensräume, von Ökosystemen sowie der wildlebenden Tier- und Pflanzenwelt als Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung (LIC) eingestuft. Wer sich für Landschaft und Tier- und Pflanzenwelt interessiert, findet in Lorcha daher Anknüpfungspunkte über einzelne Wege hinaus.

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Felskunst, Burgen und Ortsgeschichte

Am Eingang des Ortskerns liegt die Cova Llarga. Sie enthält Zeugnisse der levantinischen Felskunst, einer als Welterbe anerkannten künstlerischen Ausdrucksform. Neben der Cova Llarga befindet sich ein Park, den Besucher besichtigen können. Im Ortszentrum steht außerdem die Kirche Santa María Magdalena, die im 18. Jahrhundert erbaut wurde.

Das Schloss Perputxent ist seit 1998 als Kulturgut von besonderem Interesse (Bien de Interés Cultural) ausgewiesen. Es handelt sich um eine muslimische Festung aus dem 12. und 13. Jahrhundert, die zu Beginn der christlichen Epoche zum Feudalschloss des Vall del Perputxent umgewandelt wurde. Die Kirche Santa María Magdalena hat zugleich eine jüngere Baugeschichte: Der heutige Bau entstand nach der Zerstörung des Vorgängerbaus während des Bürgerkriegs Ende der 1940er-Jahre und wurde 1955 geweiht.

Die Vía Verde del Serpis verläuft auf der ehemaligen Bahnstrecke Alcoy–Gandia. Diese war von 1893 bis 1969 in Betrieb und wurde als „Tren de los Ingleses“ bezeichnet. Ergänzend ehren die Patronatsfestlichkeiten von Lorcha Santa María Magdalena. Damit stehen in Lorcha Naturwege, historische Verkehrswege, Sakralbau und Festtradition nebeneinander.

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