Forna zwischen Castillo, Ortsgeschichte und Bergblick
Unterkünfte in Forna
Forna verbindet eindrucksvolle Ortsgeschichte mit Wegen, die den Blick über die valencianische Berglandschaft öffnen. Im Mittelpunkt stehen das Castillo de Forna, die Església de Sant Bernat Abat und die Casa Badia. Ergänzt wird das kulturelle Bild durch eine neue städtische Route mit sechs Punkten im Ort sowie durch zwei Routen mit unterschiedlichen Landschaftsperspektiven.
File:Castillo de Forna - Adsubia (Alicante Spain) eastern face.jpg
Foto: Melibokus via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Castillo und Kirche: markante Zeugnisse der Ortsgeschichte
Das Castillo de Forna ist eine herrschaftliche Residenz, die Ende des 15. oder Anfang des 16. Jahrhunderts im valencianischen Stil der Zivilgotik erbaut wurde. Im Gebäude befindet sich eine der besten Graffiti- oder Inschriftensammlungen der Umgebung. Vermutlich stammen die Graffiti von den Handwerkern, die das Gebäude errichteten. Damit treffen an einem Ort repräsentative Architektur und persönliche Spuren aus der Bauzeit aufeinander.
Auch die Església de Sant Bernat Abat führt in die ältere Geschichte Fornas. Die Kirche stammt ungefähr aus dem 16. Jahrhundert und bewahrt Teile der ursprünglichen dekorativen Malereien und des Steinwerks sowie den Glockengiebel. Für Sie entsteht so ein kultureller Schwerpunkt, der nicht nur einzelne Bauformen, sondern auch erhaltene Details miteinander verbindet.
Casa Badia und das bewahrte Ortsbild
Die Casa Badia zählt zu den repräsentativsten Gebäuden von Forna und wird von den Einwohnern besonders geschätzt. Im Schuljahr 1932–1933 beherbergte sie die gemischte Einklassenschule von Forna. Ihre Bedeutung liegt damit sowohl in ihrer Stellung im Ortsbild als auch in der Verbindung mit der lokalen Schulgeschichte. Wer Forna über seine Gebäude kennenlernen möchte, findet hier ein konkretes Beispiel für den Alltag hinter der repräsentativen Fassade.
Die neue städtische Route ist für alle Besuchergruppen konzipiert und führt zu sechs Punkten im Ort. Sie führt durch das bewahrte architektonische und kulturelle Erbe Fornas und vermittelt den Charakter einer authentischen maurischen Alqueria.
Routen mit Blick auf Berge und Naturraum
Die Route Forna–Vilallonga beginnt am Platz von Forna und bietet Ausblicke auf die Berge der Marina, die Revoltes d'Orba, La Llacuna und den Berg Xillibre. Der Ausgangspunkt am Platz verbindet die Route unmittelbar mit dem Ortskern. Eine andere Perspektive bietet die Route Forna–El Carritxar–l'Atzúbia: Sie eröffnet einen Panoramablick auf den Naturpark Marjal Pego-Oliva sowie auf die Osthänge der Gebirgszüge Mostalla und Segària.
Auch innerhalb des Ortes gibt es ein Detail, das die räumliche Struktur anschaulich macht. Das Waschhaus von Forna liegt unterhalb des Platzniveaus und ist über eine Treppe erreichbar. Zusammen mit dem Platz als Beginn der Route Forna–Vilallonga zeigt dieser Bezug, wie eng Ortswege, Höhenunterschiede und historische Gebäude in der Orientierung durch Forna zusammenwirken.
Sommerfeste zu Ehren von Sant Bernat
Zu den Sommerfesten zu Ehren von Sant Bernat in Forna gehören eine Parade der Moros i Cristians und eine Kostümparade. Diese Veranstaltungen ergänzen die baulichen Zeugnisse um einen festlichen Aspekt des Ortes.
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