Cautivador zwischen Pinienwald, Geschichte und Bike-Routen
Unterkünfte in Cautivador
Cautivador verbindet mediterrane Natur, regionale Geschichte und verschiedene Möglichkeiten für Bewegung. Das CEM El Captivador ist ein Besucherkomplex, der der Bevölkerung die mediterrane Natur und die Geschichte von La Nucía näherbringen soll. Es liegt auf einer Gesamtfläche von 15.189 m² im kommunalen Grüngebiet des Tossal del Captivador, das einen großen Baumbestand aufweist. Der Komplex befindet sich zwischen dem Naturpark Serra Gelada und dem Schutzgebiet Ponoig-Puig Campana; Ponoig-Puig Campana liegt westlich davon.
Natur und Wege rund um das CEM
Zum CEM gehört ein Arboretum, also ein botanischer Garten zur Erhaltung, Erforschung und Vermittlung der Pflanzenvielfalt. Dort finden sich traditionelle Kulturen, aromatisch-medizinische Pflanzen sowie Kakteen und Sukkulenten. Die Red de Senderos de La Nucía umfasst vier ausgeschilderte Rundwege mit insgesamt 20,5 km und schließt das CEM El Captivador ein. Im ausgedehnten Pinienwald liegen Rast- und Picknickbereiche; mehrere Trinkwasserstellen ergänzen die Wege. Eine umfassende Beschilderung und didaktische Tafeln informieren über die natürliche Umgebung und ihre Ressourcen.
Mountainbike zwischen Wald und Sportkomplex
Auch für Mountainbike-Touren ist die Landschaft differenziert angelegt. Das BTT-Netz von La Nucía umfasst vier Rundstrecken mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden; im zentralen Bereich führen sie durch den Bike Park. Dieser verfügt über fünf Abfahrten mit Holzelementen, die für verschiedene Leistungsstufen im Mountainbike-Sport ausgelegt sind. Eine BTT-Strecke führt in den Pinienwald von Captivador, weist zwei technische Abschnitte mit mehreren Stufen auf und passiert anschließend die Ermita de Sant Vicent, an der sich eine Quelle befindet. Eine weitere Strecke führt durch das Gebiet Captivador und den Sportkomplex von La Nucía. Auf einer anderen Route verlaufen 70 % der Strecke auf bergauf und bergab führenden Wegen im Pinienwald des Gebiets Ciudad Deportiva–El Captivador.
Geschichte, Museum und die Ermita
Cautivador ist ein altes Gehöft zwischen Altea und La Nucía. El Captivador war bis 1609 eine moriskische Siedlung. Das Museo Etnológico des CEM umfasst auf fast 180 m² drei Ausstellungsräume zu lokaler Kultur, Traditionen, Handwerk und Landwirtschaft. Das Bewässerungssystem Séquia Mare wurde 1666 von Beatriz Fajardo gegründet; ein Teil seines Verlaufs führt durch das CEM.
Die Ermita de Sant Vicent del Captivador wurde 1804 zu Ehren von San Vicente Ferrer erbaut. Der Überlieferung zufolge predigte San Vicente Ferrer im Jahr 1410 an diesem Ort auf seiner Reise von Teulada nach Orihuela und in die Gebiete von Kastilien. Ein bestätigendes Dokument wurde nicht gefunden. Dadurch stehen in Cautivador sowohl bauliche Zeugnisse als auch überlieferte Geschichte nebeneinander, ohne dass sich beides gleich bewerten lässt.
Festtradition im Naturgebiet Cautivador
Das San-Vicente-Fest wird am Montag nach dem Ostermontag im Naturgebiet Cautivador gefeiert, wo die dem Heiligen gewidmete Ermita steht. Zum Fest gehören regionale Tänze, Auftritte valencianischer Folkloregruppen, Laufwettbewerbe, Grillveranstaltungen und Konzerte. Für Besucher, die Naturerlebnisse mit regionaler Kultur verbinden möchten, zeigt sich Cautivador damit als Ort, an dem Wege, Landschaft, Geschichte und Festtradition auf engem thematischem Raum zusammentreffen.
Orientierung und weitere Ziele
Um Captivador und die Ermita zu erreichen, nehmen Sie die Straße von La Nucía nach Altea. Nach etwa 5 km weist ein Hinweisschild auf das Ziel. Für die weitere regionale Orientierung können Sie auch L'albir aufrufen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: L'alfàs Del Pi.