Burriana zwischen Küste, Geschichte und Natur entdecken
Burriana verbindet eine 11 Kilometer lange Küste mit historischen Bauwerken, Museen, Naturerlebnissen und Wassersport. Die Strände der Küste zeichnen sich durch sauberes, kristallklares Wasser und feinen Sand aus. Damit eröffnet der Ort unterschiedliche Reiseideen: Sie können sich mit der Geschichte der Region beschäftigen, Zeit am Meer verbringen oder Natur und sportliche Aktivitäten in Ihre Planung aufnehmen.
Küste und Natur am Clot de la Mare de Déu
Die Playa del Arenal trägt den Status der Blauen Flagge. Zu ihren sehr gut zugänglichen Einrichtungen gehören Stege, angepasste Toiletten und Amphibienstühle, die von qualifiziertem Personal betreut werden. Der Clot de la Mare de Déu wird für den Kontakt mit der Natur und sportliche Aktivitäten genutzt. Der dortige Weg erhielt 2026 erneut die Auszeichnung Sendero Azul. Sie würdigt neben dem landschaftlichen und natürlichen Wert auch die Förderung von Umweltbildung und der nachhaltigen Nutzung küstennaher Räume.
Wassersport und ein besonderer Festtag
In der Nähe von L'Arenal befindet sich die Escola de la Mar. Dort kann man Kanufahren, Segeln, Rudern oder Windsurfen lernen. Einen ganz anderen Akzent setzt die Feier zu Sant Blai und der Font del Vi, die jedes Jahr am 3. Februar stattfindet. Bei diesem Fest wird Wein aus bis zu sechs Öffnungen der Font del Vi in die Gläser der Besucher ausgeschenkt.
Bauwerke mit Geschichte
El Salvador, Basílica Menor, wurde 1233 von Jaume I. beim Orden des Heiligen Johannes vom Hospital als Gedenktempel für den ersten großen Sieg bei der Eroberung des Königreichs Valencia in Auftrag gegeben. Der Komplex wurde 1969 zum Nationalen Historisch-Künstlerischen Denkmal erklärt und trägt heute den Titel einer Basilica Minor. Sein Grundriss ist romanisch; der Bau folgte den Vorgaben der Frühgotik und wurde durch einige romanische Elemente ergänzt.
Die Torre del Mar entstand 1547 durch die Generalitat und wurde mit der Seidensteuer finanziert. Sie ist der einzige erhaltene Turm aus dem früheren Netz mehrerer Wachtürme an der Küste von Borriana, die ab 1552 zum Schutz vor Piratenangriffen dienten. Der Glockenturm von Burriana entstand 1363 im Rahmen des von König Pere IV. geförderten Befestigungssystems. Ursprünglich war er als Wehrturm mit Verteidigungs- und Kommunikationsfunktion sowie als öffentliche Uhr konzipiert. Das Exconvento de la Merced ist als Provinzielles Historisches Denkmal ausgewiesen.
Museen zwischen Zitrusanbau und Regionalgeschichte
Das Museo de la Naranja umfasst sechs Säle. Sie zeichnen die historische Entwicklung des Zitrusanbaus, des Handels, des Transports und der Werbung für Zitrusprodukte von Ende des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart nach. Im Museo Arqueológico Comarcal werden zahlreiche prähistorische und römische Objekte sowie Keramiken aus Alcora, Ribesalbes, Onda und Manises ausgestellt.
Burriana als Ausgangsort
Für Ihre Unterkunftsentscheidung liefern die Verkehrsverbindungen klare Anhaltspunkte. Auf der Bahnstrecke Valencia–Castellón hält der Zug den ganzen Tag über regelmäßig in Burriana. Mit dem Auto ist der Ort über die AP-7, Ausfahrt 48, sowie über die N-340 erreichbar. Je nachdem, ob Sie mit der Bahn oder dem Auto anreisen und Kultur, Küste, Natur oder Wassersport unterschiedlich gewichten, können Sie Burriana als Ausgangsort für Ihre Reise entsprechend einordnen.
Weitere Orte in der Region
Für den weiteren Vergleich finden Sie außerdem Cabanes, Montanejos, Cortes De Arenoso, Figueroles, Barracas, Soneja und Ayódar.
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