Pego zwischen Naturraum, Reiskultur und Kulturerbe
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Foto: Josep Lluís via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Pego zwischen Naturraum und Kulturerbe
Pego vereint Themen aus Naturraum, Landwirtschaft und Stadtgeschichte. Für Sie entsteht daraus eine Reise mit zwei gut unterscheidbaren Schwerpunkten: dem geschützten Marjal Pego-Oliva und den historischen sowie kulturellen Themen im Ort selbst.
Der geschützte Naturraum Marjal Pego-Oliva liegt zwischen den Provinzen Alicante und Valencia. Seine westliche Hälfte gehört zu Pego in Alicante, die östliche zu Oliva in Valencia. Zum Gebiet gehören Dünen, Malladas, Flüsse und landwirtschaftlich genutzte Flächen. Der Naturpark Marjal de Pego-Oliva ist zugleich ein Feuchtgebiets- und Dünensystem, dessen Ökosystem durch die Flüsse Bullent-Vedat und Racons-Molinell sowie die Aquifere von Mostalla und Segària gespeist und erhalten wird.
Von der Muntanyeta Verda aus bietet sich ein Panoramablick auf Reisfelder, die Sierra de Segaria und den Montgó.
Historische Spuren im Ortszentrum
Bei der Burg Ambra datieren archäologische Untersuchungen die Errichtung auf den Beginn des 13. Jahrhunderts; ihre Überreste liegen auf einem Felsgrat in 264 Metern Höhe über dem Meeresspiegel. Pegos urbane Kulturerberoute ist durch 13 mehrsprachige Informationstafeln in Valencianisch, Spanisch, Englisch, Französisch und Deutsch ausgeschildert und führt Besucher zu bis zu 13 historischen Punkten im Ortszentrum.
Die Kirche Mariä Himmelfahrt in Pego stammt aus dem späten 16. Jahrhundert; ihr Glockenturm wurde Anfang des 18. Jahrhunderts hinzugefügt. Die Ecce-Homo-Kapelle stammt aus dem Jahr 1759 und steht auf dem ehemaligen Hospital de Pobres. Das Portal de Sala ist das einzige erhaltene von drei mittelalterlichen Toren Pegos.
Museen mit regionalem Schwerpunkt
Das Museum für zeitgenössische Kunst von Pego wurde 1991 mit Werken eröffnet, die beim Malwettbewerb „Vila de Pego“ ausgezeichnet worden waren. Außerdem beherbergt es Schenkungen von „Los Amigos del Museo de Pego“, bedeutenden Künstlern und Kunstgalerien.
Das Ethnologische Museum von Pego widmet sich vor allem dem Reisanbau und seiner Vermarktung sowie dem traditionellen Handwerk und dem Orangenanbau. Reisanbau und Reismahlen werden dort anhand gespendeter Werkzeuge und historischer Fotografien präsentiert.
Festkultur und Anreise
Moros i Cristians gilt in Pego als ein Fest, das jedes Jahr Ende Juni stattfindet. Es umfasst maurische und christliche Comparsas sowie eine Embajada mit dem Einzug des christlichen Königs in die maurische Burg.
Für die Anreise von Norden führt der Weg über die Ausfahrt Oliva–Pego der Autobahn A-7. Nach der Maut geht es südwärts auf der Nationalstraße N-332 bis zum anderen Ende von Oliva; dort liegt rechts die Abzweigung nach Pego auf der Regionalstraße 3318.
Wenn Sie ein Hotel oder eine andere Unterkunft in Pego wählen, können Sie den Schwerpunkt Ihrer Reise an Natur, Ortsgeschichte, Museen oder dem Festprogramm ausrichten. So lässt sich der gewünschte Ausgangsort nach Ihren Interessen und dem geplanten Tagesrhythmus bestimmen.
Weitere Ziele finden Sie hier: Casas del Señor, Banyeres De Mariola, Tibi, El Tossal, Altea, Alcoleja, Quatretondeta und Ibi.
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